Schweden, Türkei, Südafrika

Gestern hat bei uns die Leitung geglüht. Gitta & Andreas schicken uns eine Mail mit dem Link auf Luccas Reise und während uns die Augen beim Schauen, Hören und Fühlen der Bilddoku des OneYearOut der Beiden feucht werden, klingelt auch schon Skype zum Wochengespräch mit den 4 Schweden. Während des kulinarischen Rückblicks unter dem Motto: „Hast Du heut´ gemacht Dein Laub, rettet das Mahl vom Montag Dich aus dem Staub.“ klopft es aus der Türkei zur Talk-Runde. Gleichzeitig poppt Skype dann auch eine Textnachricht aus Südafrika auf den Bildschirm. All das läßt Microsoft komplett kalt… und übernimmt die Herrschaft über das Geschehen… .

sorry Türkei - der Operator wollte nicht ...

„Damit Ihre Anwendungen auch korrekt laufen, sollten Sie den Computer neu starten.“ Abgesehen von solchen Bevormundungen ist es einfach geil, via Blog, Skype, Mail etc. auf dem Laufenden bleiben zu können…

geiles Schriftenglisch das

NUEVO PUEBLO ESPANOL

"the place to be"

Tapas bei La Boveda

Gestern abend kam mein Spatz von der Arbeit zurück und meinte „Laß uns heute auf die Afterwork-Party ins Pueblo Espanol gehen; damit Du auch mal unter die Leute kommst… .“ Ich sitze nämlich zur Zeit meist den ganzen Tag am Computer und hatte neulich erwähnt, daß ich mal wieder unter Leute müsse. Eine super Idee, einfach mal gucken wie sich den Workers auf Mallorca am Abend präsentieren, vielleicht lernt man jemanden kennen. Gesagt, getan. Wir nehmen den Bus nach Palma bis zur Kathedrale. Den Rest des Weges machen wir zu Fuß, am Passeio Maritimo entlang, am Capuccino rechts hoch und dann rein da: die Idee des Baukomplex ist sehr gut. Da hat einer berühmte Bauwerke aus ganz Spanien in einen Topf geworfen und daraus eine authentische Ministadt entworfen. Daraus ist eine gigantische Erlebnisgastronomie entstanden. Sehr echt, sehr geschmackvoll, sehr leer. Wie uns bei einem Bier und einem Glas Wein aufgefallen ist, areiten nicht so viele in Palma. Denn die „After Work Party“ bestand aus ein paar verhaltend und stumm rumsitzenden Leuten, die auf späteres Publikum für ihren Understatement-Chick warteten. Vielleicht besuchen wir das Pueblo mal wieder im Sommer, denn die Anlage ist wirklich toll gemacht… . Gut, also zurück in die Lonja, dort wo Palma bei Nacht lebt. Dort dann war es nicht mehr authentisch, sondern wirklich echt. Wein und Tapas bis die Kellner allmählich anfingen die Bude aufzuräumen. Ein schöner Abend!

Besuch bei Ema oder „armes Deutschland“

emma

Klaudia, die liebe Kollegin von Ilonka; ich sag mal besser Freundin, nämliche jene, die ihrem ebenso lieben Göttergatten José veranlaßt hat, seinerseits wieder zu veranlassen, daß unsere Aura so günstig und gut hier auf Malle einen Landliegeplatz hat, also jene Klaudia, welche, welchen, wessen… . Dieser Satz mag grammatikalisch „unfalsch“ sein, wenn auch unfertig. Was sich da die deutsche Sprache manchmal so erlaubt, ist mir unterschwellig, wie ein Indiz für so viel anderes, was da in Alemania so schwer und so kompliziert zu sein scheint.

Also: wir haben Klaudia einen Tag nach ihrer Entbindung im Krankenhaus besucht. Merkwürdigerweise findet dieser Besuch statt, kurz nachdem mir Ilonka erzählte, daß Klaudia für knappe € 50,- pro Monat privat versichert ist. Ilonka: „Stell Dir vor, die ist Privatversichert, für nur € 50,- pro Monat.“ Ich: „Spatz! Das kann nicht sein… . Schau, in Deutschland bekommt eine Frau diesen Alters keine Privatversicherung unter € 350,- pro Monat. Das glaubt doch kein Mensch… . Für diesen Preis privatversichert…; das kann doch nichts sein.“ Mit Vanessa und Marcel düsen wir per Auto am Abend in die Klinik. Klinik?! Nachdem wir das Auto geparkt haben, betreten wir ein Foyer, welches mich an die Lobby eines Luxushotels erinnert. An der Anmeldung strahlen uns sympathische Damen entgegen, Kiosk, Shops und ein Beautysalon säumen den Weg zum Aufzug. Als wir Zimmer 328 betreten, traue ich nun wirklich meinen Augen nicht. Wenn Klaudia dort nicht in einem von diesen multifunktionalen Hightech-Krankenbetten gelegen wäre, dann hätte ich eher gedacht, in der Honeymoon-Suite eines 5 Sterne-Hotels eingetreten zu sein. Zwei Zimmer mit jeweils einem riesigen Badezimmer und komplettem Catering für Mutter und Vater, digitales TV (selbstverständlich in jedem Zimmer ein Gerät), 24 Stunden Service, auch zu den drei mehrsprachig als Menü offerierten Speisen und und und – unglaublich. „Jetzt aber nochmal, José“ so bitte ich um die Erklärung, ob all das von dieser 50Euro-Krankenversicherung abgedeckt ist. Na klar…, und jeden Morgen wird geputzt, Wäsche gewechselt und Frühstück gebracht für Mutter, Kind und auch dem Vater, sofern er im eigens für Ihn bereitgestelltem Bett bei seinen beiden Lieblingen übernachtet. Ich komme kaum mehr hoch, von dem ledernen Designersofa, dort am Panoramafenster in Klaudias Krankenzimmer. Wie ist das möglich – zu so einem Tarif eine solch tolle ärztliche Versorgung zu erhalten? Es ist nicht meine Aufgabe, das herauszufinden. Aber es ist möglich, wie ich mich heute überzeugen konnte. Warum geht das in Deutschland nicht? Zu doof – die da dort? Schaut ´s euch einfach ab.

13. November – Sonnenschein, 25Grad

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Cala Estancia

Also wenn das so bleibt, dann ist ´s ok. Die letzten Tage schmecken eher nach Frühling, als nach bevorstehendem Winter. Sonne, Sonne und warm. Wärmer als in der Wohnung ist es draußen. Paxos macht die Dächer in der Umgebung unsicher, während wir weiterhin die Umgebung unseres neuen Zuhause erkunden.  busIdeal an unserer Adresse ist, daß direkt vor der Hausstüre eine Busstation ist. Wir  erreichen Palma City in wenigen Minuten – auch zu Ilonkas Job geht es direkt im 10Minuten-Takt mit dem Bus. Als Residenter kostet uns die Fahrt (egal wohin) dann schlappe 45 Cent. Somit brauchen wir vorerst kein Auto, welches wir uns nämlich ohnehin nicht leisten könnten. Aus der Hautür raus sind es von unserem Appartment kaum 2 Minuten Gehzeit an die Cala Estancia (Cala heisst „Bucht“). Einfach die so benannte Straße, in der wir wohnen runter gelaufen und schon sind wir am Beach. Und wenn ´s dort einem nicht gefällt, dann sind es halt noch 300 Meter weiter. Dann beginnt die berüchtigte Playa de Palma; dort wo auch der Ballermann ist.

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Playa de Palma

Während hier im Sommer „der Punk abgeht“, ist Palmas Strand nun wie leergefegt. So – ohne die Mengen an Touristen – gefällt er richtig; sofern man den Blick zum Horizont am Meer beläßt und nicht auf die Betonburgen, welche diesen Strand säumen, schaut. Ja, zu Lidl geht es auch in kaum 10 Minuten mit dem Bus. Eigentlich braucht man den hier in Palma nicht, aber „for sentimental reasons“ haben auch dort einen Abstecher gemacht. Schließlich war Lidl uns, ilonka_lidl als ehemalige Fahrtensegler, die Einkaufsstätte zum Bunkern von Lebensmitteln und so manchen Getränk.

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Heute ist Freitag, der 13 (dreizehnte)! Bei mir auf dem Programm steht die Planung zur Kundenaquisition für mein Projekt „Inselmarketing“. Ilonka ist im Casablanca und abends geht es gemeinsam zur Abnahme der frisch geborenen „Ema“, die gestern den Bauch einer Kollegin von Ilonka verlassen hat. A child is born! Wieder so ein kleiner Hosenscheißer, so einer, wie wir alle mal einer waren…. .

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das Purobeach - berühmter Chill-Laden - auch gleich bei uns um die Ecke

Endlich OnLine!

online

jemand zuhause?

Vor gerade 10 Minuten ist der Tecnico von ONO (einer der hiesigen Telefongesellschaften) zur Haustür raus: Yeah! Wir haben jetzt unseren Internet-Anschluss und sind somit regelmäßig, ja sozusagen täglich und immer erreichbar. Per E-Müll oder auch Skype („Segelyacht Aura“ ist nach wie vor der Skypename). Also Kinder: die Headsets auf die Birne, die Webcams angeschmissen und losklingeln!

Merkwürdige Wesen

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Symbiose

…die da so auf Mallorca unterwegs sind. Da haben wir beispielsweise eine Symbiose aus Vanessa und Marcel neulich unter einem feuchten Stein ausgegraben… .

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Desweiteren begegnet uns diese „Hundefrau“ oder ist es eher ein „Frauchenhund“?

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Marcel & Vanessa bei der Arbeit

Während man sich bei einigen nicht ganz sicher sein kann, ob es sich hier um eine Effektspielerei der Kamera handelt, können wir durchaus versichern, daß es sich bei dem Vanessa-Marcel-Bildchen nur um eine digitale Symbiose handelt… . Echt hingegen waren die unendlichen Fleischbatzer, die Marcel gestern abend auf dem Juppi-Balkon der neuen mäusefincaWohnung auf den Grill geschmissen hat. Nur gut, daß die Hamster in ihrer Finca geblieben sind, bei der gefährlichen Glut am Grill, die von stürmischen Wind angefächert wurde. Ein netter Abend – Thx an euch beide.

„…weil auf Mallorca sind alle Millionäre“.

made in china

so sagt uns die Dame im gelben Poloshirt mit dem blauem Aufdruck jener 4 Buchstaben, die man bestimmt auf der ganzen Welt in jedem Haushalt findet. Irgendwo steht es drauf: IKEA. Irgendwo bestimmt. Vielleicht nur auf einem Handtuch, einem Dekoartikel im Regal, dem Seifenspender im Bad oder auf dem längst verbrannten Teelicht am Balkon. IKEA ist überall, überall ist „made in china“. So auch auf Malle und dort eben auch bei den Millionären, wie das gelbe Poloshirt uns eben weiß machen will. sofaUnser neues Sofa MANSTAD wird bei IKEAdotCOM im Internet für €570,- angeboten, kostet auf Mallorca aber weiterhin €650,-. Das sei der Inselpreis scherzt es in gelb hinterm Infocouter… . Nachdem aber keiner lacht, kommt die Dame dann mit der seriösen Aufklärung, daß IKEA auf Mallorca und auf den Canaren ein unabhängiger Lizenznehmer der Marke sei und sich von Schweden die Preise nun mal nicht vorschrieben ließe. Das leuchtet ja auch dem letzten Millionär ein, der sich dabei vielleicht auch erinnert, wie er denn seine erste Millionen gemacht hat. Na dann…, dann würden wir auch gerne noch die Tischgarnitur mit den 4 Stühlen mitnehmen. esstischWer glaubt, wir würden dann noch mit leeren Hände durch die Schnickschnack-Halle mit all den herrlichen Dekoartikeln bis zum Ziel des so clever gemachten Catwalks, der Kasse bei IKEA gelangen, der irrt sich. Es hat einfach keinen Zweck, am Eingang des Möbelhauses nicht die berühmte, unkaputtbare Nylontüte abzugreifen. Vier Kissen, passend für die Stühle zum Esstisch, zwei weitere, um das Sofa kuscheliger zu machen und dieser wahnsinns Bademantel im roten Nikolaus-Design mussten auch noch mit. Mehr ging dann aber auch wirklich nicht…, die Hände waren voll. Der Umzug vor unserer Ikea-Fahrt von Vanessa und Marcel passt dazu sehr gut ins Timing. Die beiden nämlich haben sich von einem fernen Wohnpark im Außenbezirk Palmas zu einem nicht mehr ganz so fernen Wohnviertel „vermietet“ und mit Wolfgang die schweren Dinge von A nach B transportiert. Der dazu geliehene Kleintransporter schreite förmlich nach einen schnellen Trip am Abend zu IKEA. Eine ganz besondere Hilfe dabei war, daß Wolfgang die neuen Möbel bei Vanessa und Marcel schon im zusammengebauten Zustand begutachten konnte. Denkt man nun zurück an die Auskunft des gelben Poloshirts, so sind unsere neuen Freunde, so wie wir, Milionäre… . So gegen 21:00 Uhr steht unsere kleine Wohnung voll mit Kartons, made in china. Zum Aufbau der Möbel brauche ich am nächsten Tag fast 8 Stunden! Ein Sofa, ein Tisch, vier Stühle – fast 8 Stunden! Whow! paxossofaPaxos hatte dabei ihren Spaß. Sie liebt Kartons, schlupft in jeden entleerten hinein und meint perfekt versteckt zu sein. Als ich später den ganzen Verpackungsmüll entsorge mauzt sie mich enttäuscht an. Ilonka kommt am Abend voller Spannung nach Hause und ja – es ist geil, es ist schön. Vor knapp sieben Monaten (am 10. April) haben wir nach unserer Fahrt von Lefkas Can Pastilla bei Palma de Mallorca erreicht. Die Bordkasse war mehr als leer und wie es uns ergehen würde war vollkommen unklar. Und vorgestern waren wir einkaufen, wo die Millionäre einkaufen?! Wir sind glücklich und auch ein wenig stolz, jetzt, wo der IKEA Katalog auf dem Couchtisch liegt. Einen ersten riesen Schritt haben wir hinter uns gebracht und es darf ruhig mal an dieser Stelle gesagt sein: Der Motor unserer bisherigen Landfahrt ist Ilonka – die Beste!

Wenn Ausländer ihre Telefonrechnung …

nicht bezahlen, dann schaut der Nachmieter in die Röhre … oder so. Wir haben also gestern bei der spanischen Telefongesellschaft ONO via Internet einen Internetanschluss geordert. Alles ganz einfach und noch dazu bei Bestellung bis 31.10.09 zu besonderen Konditionen. Heute ruft man uns von ONO brav zurück. Wie wir mithilfe von Freunden, die des spanisch mächtiger, als wir sind, stellt sich heraus, daß für Ausländer die Promotion nicht gilt. Grund: Ausländer haben hier die Gewohnheit, ihre letzte Telefonrechnung nicht zu begleichen, wenn sie sich unverrichteter Dinge wieder von der Insel schleichen. Irgendwie komisch: Ausländer zu sein.

Carrer Cala Estancia in Can Pastilla

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sozusagen "kaum eingezogen"

Es erinnert mich ein wenig an die Zeit von Studium, Ausbildung…; an die Zeit der ersten selbständigen Lebensabschnitte junger Leute, nachdem sie das Elternhaus verlassen haben. Die Entwicklungsphasen waren kurzlebig, die Meilensteine oft mit jeweils einer neuen Adresse und manchmal mit einem(r) neuen Partner(in) gekennzeichnet. Es wurde umgezogen, wegen der Ausbildungsstätte, wegen eines neuen Jobs, wegen der Beziehung oder einfach auch nur, um einen Tapetenwechsel zu vollziehen. In 7 Monaten ist Ilonka hier auf Mallorca dreimal umgezogen. 2mal wegen Tapetenwechsel – von der ersten in die zweite Wohngemeinschaft und mit Recht beklagte sie sich, daß dies mit 37 Jahren keinen Spaß mehr macht. Man hat als erwachsener Mensch einfach keine Lust mehr, daß eigene Kühlschrankfach gegen den Klau der Mitbewohner täglich zu verteitigen oder morgens das immer noch nicht abgewaschene Geschirr der Mitbewohner in der Küche soweit zur Seite zu rücken, daß ein Plätzchen auf der Arbeitsfläche frei wird, damit man/frau sich einen Kaffee aufgießen kann. Es nervt, wenn der Hausmüll den Wohnungseingang blockiert, da irgendwelche Trullas diesen garnicht wahrnehmen und daher niemals zur Mülltonne an der Strasse mitnehmen, wenn sie die Wohnung verlassen… . Nein, mit 37 Jahren will der „erwachsene“ Mensch sein eigenes Heim haben! Gegen Ende September/Anfang Oktober verlassen die Saisonarbeiter die Insel und es wird zunehmend Wohnraum frei. Ilonka hat sich – ach, ich weiß nicht, wieviele – mehrere Wohnungen angeschaut.

Dachterasse

Dachterasse

Ein hin und her mit Maklern und Eigentümern, die am liebsten Blanco-Schecks, Immobilieneigentum oder einen unkündbaren, hochdotierten Arbeitsvertrag als Sicherheit für ihre Miete sehen wollen. „Hast Du keine Wohnung, kriegst Du keinen Job, hast Du keinen Job, kriegst Du keine Wohnung“ – so fühlte sich das manchmal an, bei den Besichtigungen diverser Wohnungen. Mit soviel Papierkram, wie möglich (Residenzia, Bankbescheinigung, daß man ein braver, schuldenloser Bürger sei, Arbeitsvertrag, Lohnzettel, etc.) ging es dann zur Vertragsunterzeichnung unserer neuen, GEMEINSAMEN Wohnung in Can Pastilla. „Na, ob der Zettelkram diesmal reicht…?“ Unsere Vermieter sind eine Mallorquinerin mit ihrem schottischen Ehemann, der selber auch Skipper ist. Ein riesen Vorteil, denn mit den beiden kann man reden – auf englisch – erzählen, was, wie wo, warum. Und? Nichts mussten wir erzählen. Maria, unsere Vermieter brauchte uns eigentlich nur, um die Verträge zu personalisieren und schwupp: 2mal unterschrieben, hatte jeder seine Vertragskopie in der Hand. Hurra, es ist geschafft! Ilonka, Wolfgang und Paxos sind nun endlich wieder zusammen. Die erste Hürde zur „Bodenständigkeit“ ist genommen. whg03Unsere Wohnung ist genau so eine, wie man sie als erste Adresse eines Neustarts hat. Zweiter Stock, kleine Terasse, unweit der Hauptverkehrsstrasse von Can Pastilla: tagsüber Autoverkehr, die Bushaltestelle 50 unüberhörbare Meter von der Eingangstür entfernt. Von der großen Gemeinschaftsdachterasse kann man die Flugbewegungen des nahen Flughafens sehen, bis abends auch vom Schlafzimmer aus hören.

Blick auf Tramontana-Gebirge

Blick auf Tramontana-Gebirge

Das ist die Realität eines Neustartes; ganz anders, als die schon in Griechenland via Internet betrachteten Fincas oder Landhäuser von Mallorca ist das. Wir machen uns nichts vor: Step by step wird es gehen, für uns hier auf Malle. Für die gegebenen Umstände hat unsere neue Wohnung eine Toplage! whg05Für Leute ohne Auto („Step by step“, wie gesagt) liegt Can Pastilla bestens. Ilonkas Arbeitsplatz wird vom Bus im 10Minuten-Takt mit Abfahrt vor der Haustüre angefahren, das gleiche gilt für die Erreichbarkeit von Palma. Einkaufen ist zu Fuss möglich, die großen Einkaufszentren der Inselhauptstadt, inkl. Ikea und Lidl sind nahe bei. Zur Zeit habe ich einen Job bei einer Charterbasis im Club Maritimo. Dieser und auch der Strand sind zu Fuss in 5 Minuten erreichbar. Und, das war uns wichtig: Can Pastilla ist „spanisch, bzw. mallorquinisch“. Damit ist gemeint, daß es sich um einen Ort handelt, wo selbst in der Hochsaison der Anteil Einheimischer und Touristen sich jeweils die Wage hält. Und selbst Paxos scheint sich mit der neuen Lebenslage nach wenigen Tagen arrangiert zu haben.

Wohnzimmer

Wohnzimmer

In alter Manier weckt sie einen von beiden um 5 Uhr morgens, um ihr Frühstück einzufordern, um dann die Morgenstunden auf der Dachterrasse unseres Hauses zu verbringen. Tagsüber wird geschlafen, abends geht es dann zu dritt gemeinsam hoch auf die Terrasse: für Paxos auf ein Streunern, für uns auf ein Glas Wein. Die Aura-Familien ist also nach 7 Monaten vereint, dankbar, glücklich und motiviert. Es geht weiter – gut so!

Weitere Fotos gibt es hier!

6. Oktober 2009

An diesem Dienstag haben wir einen weiteren Meilenstein für unser Leben auf Mallorca gesetzt: Nach vielerei „Hin und Her“ und diversen Besichtigungen konnten wir endlich einen Mietvertrag für die eigene Wohnung unterzeichnen. Ilonka & Wolfgang haben nach über sechs Monaten eine gemeinsame Bleibe! Details und die ganze Story folgen noch.